Alles war vorbereitet, die Kissen lagen auf dem Boden, die Ukulele war gestimmt, die Liedposter parat und die Schneelandschaft für unsere Geschichte aufgebaut.
Somit hätte unser Fiire mit de Chliine am 10. Januar pünktlich um 10:30 Uhr beginnen können, wenn denn auch Kinder und Erwachsene gekommen wären. Kurz vor 10:30 Uhr noch niemand da! Fällt etwa unser Fiire mit de Chliine aus, weil heute niemand kommt?

Plötzlich klingelte das Handy unseres Pfarrers. «Wo findet denn heute das Fiire mit de Chliine statt?» ertönte die Frage, die zu hören war. Und auf die Antwort «in Schlattingen» bemerkte die Teilnehmerin am anderen Ende der Leitung: «Hier sind etwa 20 Leute in der Kirche in Basadingen!» Es stellte sich heraus, dass sich auf den Einladungen, welche persönlich verteilt werden, doch tatsächlich ein Druckteufel eingeschlichen hat und zum Gemeindebrief eine falsche Ortsangabe auswies.
Die Bereitschaft, ins Fiire mit de Chliine zu kommen war jedoch so gross, dass sich trotz leichtem Schneefall eine Pilgerfahrt von Basadingen nach Schlattingen inklusive Fahrgemeinschaften bildete.


So verlor der Druckteufel doch noch an Macht und die Kirche in Schlattingen füllte sich langsam, bis zum Schluss doch 18 Kinder und 12 Erwachsene am Fiire mit de Chliine teilnahmen.

Auch wenn die Glocken 5 Minuten später läuteten und wir etwas später als sonst angefangen hatten, war es doch ein sehr fröhliches und heiteres Fiire mit de Chliine und hat sowohl den Kindern als auch den Erwachsenen sichtbar Freude bereitet.


Und beim nächsten Mal achten wir bestimmt besonders auf die Einladung und die Ortsangabe😊
Bilder und Text: Rolf Roeder